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    <title>Big Iron (Innenwelten)</title>
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    <description>Innenwelten</description>
    <dc:publisher>BigIron</dc:publisher>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <title>Big Iron</title>
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    <title>Dago</title>
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    <description>Wir haben uns nur flüchtig gekannt vom Französischkurs. Du warst ungefähr in meinem Alter, eigentlich ein netter Kerl, liebtest das Reisen, bevorzugtest die Provence und Marokko - speziell Marakesch; hast regelmäßig dort Urlaub gemacht und oft davon geschwärmt - von schönen Erlebnissen erzählt. Heute vor zwei Wochen bist du ausgestiegen und hast du dich für immer davongemacht. Was hat dich soweit gebracht? Warst du in einem tiefen schwarzen Loch und hast keinen Ausweg mehr gesehen? War niemand da, der dir helfen konnte? Wahrscheinlich werde ich es nie erfahren. Am Freitag ist dein Begräbnis in Friedrichshagen. Ich werde nicht dabei sein. Aber vielleicht besuche ich dich dort mal, wenn ich in Berlin bin.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Impressionen&quot;&gt;Impressionen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-12-02T23:31:00Z</dc:date>
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    <title>collage</title>
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    <description>es ist still geworden. noch bin ich da. dunkle wolken ziehen am nachthimmel und verdecken den mond. in der nähe plätschert ein bach. mach weiter. gib niemals auf. der wind streift sacht durchs gras. es ist unwirklich und trotzdem schön. fürchte dich nicht. scheinwerfer bohren ihr licht durchs dunkel und ziehen in der ferne vorbei. niemand nimmt dich wahr. die zeit scheint still zu stehen. halt dich fest. da lauert der abgrund. im kleinen haus am wald brennt noch licht. reden hilft. jeder hat recht. immer geschieht etwas.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Stimmungen&quot;&gt;Stimmungen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Wieder in Lappland</title>
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    <description>Vor der unerträglichen Hitze bin ich in den Norden geflohen. Hier am Virihaure, wo wir unser Lager aufgeschlagen haben, ist es still und es herrschen angenehme Temperaturen. Der Blick über den tiefblauen, spiegelglatten See auf die umliegenden Berge ist atemberaubend. Ich könnte ihn stundenlang genießen. Für unser Abendessen haben wir bei einem netten Samen in Staloluokta ein paar Fische gekauft. Es sind Rödinge und sie schmecken ausgezeichnet. Die Nacht ist hell und wir erholen uns nach einem anstrengenden Wandertag.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2006-07-29T21:21:00Z</dc:date>
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    <title>Nach dem Sturm</title>
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    <description>Weiße Yachten liegen am Steg und schaukeln sanft, das Meer ist ruhig. Einsam döst ein Hund in der Hitze der Mittagssonne. Wir liegen erschöpft im Schatten oder unter Deck. Nichts erinnert mehr an den Sturm, der letzte Nacht draußen tobte. Die See war aufgewühlt und der Wind peitschte die schäumenden Wogen vor sich her. Da waren wir noch unterwegs, mit gerefften Segeln, dem Wetter trotzend. Das Boot stampfte vor sich hin, ächzte und schwankte, monoton schlugen die Fallen gegen den Mast. Hin und wieder riss eine Böe die Yacht mit voller Wucht herum und drückte sie mit dem Bug ins Wasser. Dann bäumte sich das Schiff wieder auf. Gischt klatschte über das Deck und schwappte in den Steuerstand. Stundenlang ließen wir uns von der mächtigen Dünung treiben und wechselten uns am Ruder ab. Es war nur schwer möglich, bei diesem Sturm einen Kurs zu halten. Erst in den frühen Morgenstunden ließ der Wind nach und wir konnten uns dem Land nähern. Delfine begleiteten uns zu der lieblichen Insel mit den Palmen. Erschöpft und erleichtert kamen wir in St. Lucia an. Es war, als seien wir der Hölle entronnen und direkt ins Paradies gekommen.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2006-03-06T23:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/1657804/">
    <title>Unterwegs</title>
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    <description>Ich lief die einsame Strasse hinunter ohne Ziel, hatte vergessen die Zeit und den Ort. Am Ende standen Häuser, da war eine Brücke, sie führte ins Nichts. Am nahen See traf ich einen Mann, er starrte gedankenverloren ans andere Ufer. Vielleicht hoffte er, drüben wäre sein Glück. Seltsames kam mir in den Sinn. Kein Leben ohne Hoffnung.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-06T00:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/1410731/">
    <title>New York</title>
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    <description>Es ist strahlend blauer Himmel als ich kurz aus dem Fenster meines Büros im 37. Stock in Lower Manhattan schaue. Die Aussicht über den Hudson bis hinüber nach New Jersey ist eindrucksvoll. Leider komme ich kaum dazu sie zu genießen. Die Arbeit, Besprechungen und Termine halten mich davon ab. Meine Zeit hier ist begrenzt und ich will und werde meinen Auftrag erfüllen. Trotzdem muss ich zwischendurch gelegentlich abschalten, sonst macht mich das alles noch wahnsinnig. New York City ist eine laute und hektische Stadt. Ständiges Heulen von Sirenen, Kreischen von Motoren oder Baulärm. Ein Trost: hier oben merkt man nur wenig davon. Weiter unten in Wall Street tobt wieder der Börsenhandel. Manchmal mache ich zur Ablenkung im Internet ein paar Trades. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Man muss einfach längere Zeit konzentriert dabei bleiben und den Markt genau beobachten, sonst wird das nichts. Aber dazu fehlt mir im Moment die Ruhe und die Zeit. Sehnsüchtig denke ich ans Wochenende. Wenn das Wetter so schön bleibt, könnte ich mir einen Wagen mieten und raus in die Umgebung fahren. Vielleicht wird es aber wieder nur ein ausgedehnter Spaziergang im Central Park mit Eichhörnchen beobachten oder ein Besuch in einem der vielen Museen. Heute gehe ich mit einem Kollegen zum Mittagessen irgendwo in der Nähe des Washington Square. Wir reden fast nur über die Arbeit und über die Firma. Spätabends verlasse ich dann mein Büro und nehme die U-Bahn rauf in die Bronx. In meinem schäbigen Apartment mit Blick auf einen trostlosen Hinterhof wartet niemand auf mich. Todmüde werfe ich mich aufs Bett und schlafe sofort ein. Einen Wecker brauche ich nicht, weil der Lärm von unten mich morgen früh mit Sicherheit weckt.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2006-01-13T23:49:19Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/1108429/">
    <title>Im Friedrichsbad</title>
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    <description>Zaghaft betrete ich die großen, meterhohen, in altertümlichem Stil gefliesten Räume. Sie sind schön gestaltet mit Rundbögen, Nischen und Absätzen. Alles hier strahlt Ruhe aus, soll beruhigen und entspannen, die Zeit vergessen lassen. Der Bademeister im weißen Kittel reicht mir Badetücher und wünscht einen angenehmen Aufenthalt. &lt;br /&gt;
Sanft trifft der üppige Strahl einer überdimensionierten Brause meinen nackten Körper und umhüllt ihn wie ein warmer Mantel. Das Wasser reinigt nicht nur die Haut, sondern wäscht auch alle schlechten und überflüssigen Gedanken weg. Gut angewärmt gleite ich ins eiskalte Wasserbecken. Es prickelt auf meiner Haut als ich wieder auftauche. &lt;br /&gt;
Die nächste Station ist ein Wärmeraum, in dem man gut eingehüllt in sein Badetuch auf glattem, warmen Stein liegt. Nach einem kleinen Nickerchen geht es weiter zur Bürstenmassage. Kräftige Hände reiben meinen Körper mit Seife ein und bearbeiten ihn mit einer großen Bürste. Die Haut beginnt sich zu röten und mein Blut scheint zu kochen. Nach dem Abduschen betrete ich das Dampfbad und setze mich auf die steinerne Bank. Heißer Dampf vermischt mit ätherischen Aromen strömt unablässig aus dem Boden und benebelt den ganzen Raum. Ich denke an nichts mehr, sondern lasse alles nur geschehen, bin völlig entspannt. &lt;br /&gt;
Anschließend genieße ich im Warmwasserbecken den Wasserstrahl aus einer Massagedüse. Jeder Muskel wird damit bearbeitet. Nebenan im Kaltwasserbecken unter der großen Kuppel drehe ich dann noch eine Weile meine Runden, bevor ich mich ermattet in den halbdunklen Ruheraum begebe. Der Bademeister weist mir eine der Liegen zu und wickelt mich in dicke Wolldecken ein. Ich weiß nicht, wie lange ich dort geschlafen habe, aber irgendwann wache ich erfrischt auf, kleide mich an und fühle mich wie neugeboren.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2005-11-01T00:03:19Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/1025551/">
    <title>Frankfurter Buchmesse</title>
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    <description>Obwohl ich menschliche Massenansammlungen nicht mag, werde ich dieses Jahr wieder hingehen. Die Atmosphäre der vielen Bücher und anderen Medien, der Autorenlesungen und interessanten Veranstaltungen, zieht mich unweigerlich in ihren Bann. Leider ist die Zeit immer viel zu kurz um mir alles anzusehen, was mich interessieren könnte. Also muss ich mich auf eine kleine Auswahl beschränken. Es wird sicher wieder anstrengend, aber ich freue mich darauf.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2005-10-02T23:08:01Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/1008155/">
    <title>Worte und Sätze</title>
    <link>http://bigiron.twoday.net/stories/1008155/</link>
    <description>Worte und Sätze. Erzeugt von Gedanken, Eindrücken oder Gefühlen, erzeugen sie wieder und wieder: Gedanken, Eindrücke oder Gefühle in endlosem Kreislauf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte und Sätze. Unzählige Male gedacht, gesagt oder verschwiegen. Feststellungen, Ankündigungen, Drohungen, Versprechungen - wahr oder gelogen, absichtlich oder nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worte und Sätze. Verharmlosend, übertrieben oder aus dem Zusammenhang gerissen. Wortgewitter prasseln auf mich ein. Nein - ich will nichts mehr hören.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2005-09-26T19:42:00Z</dc:date>
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    <title>Lappland ruft</title>
    <link>http://bigiron.twoday.net/stories/872709/</link>
    <description>Meine Ausrüstung ist jetzt komplett. Morgen ist es endlich soweit. Dann werde ich aufbrechen zu einer mehrwöchigen Tour durch den Sarek und den Padjelanta-Nationalpark. Dort wo es keine Straßen mehr gibt und es im Sommer nicht dunkel wird. Natur pur, fern von aller Hektik und Betriebsamkeit in einer ursprünglichen Landschaft, unverändert seit Tausenden von Jahren. Lange war ich nicht mehr dort, doch die Erinnerung an die Weite und die Schönheit Lapplands trage ich in mir und es zieht mich immer wieder dorthin.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Ich&quot;&gt;Ich&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-08-01T21:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/800855/">
    <title>Der Ritter und die Meerjungfrau</title>
    <link>http://bigiron.twoday.net/stories/800855/</link>
    <description>Vor langer Zeit lebte einmal ein Ritter. Er war weit herumgekommen in der Welt und hatte viele Kämpfe bestritten. Eines Tages ritt er am Meer entlang und seine eherne Rüstung blitzte in der Abendsonne. Plötzlich hörte er einen sonderbaren Gesang. Als er näher kam, sah er eine wunderschöne Meerjungfrau mit langen roten Haaren auf einem Felsen sitzen. Sie sang hingebungsvoll und spielte dazu auf einer kleinen Harfe. Der Ritter blieb stehen und lauschte eine Weile der eigenartigen Musik. Da bemerkte er, dass an einer bestimmten Stelle im Lied ein Misston war. Als sie fertig war, trat er näher und sprach sie an: &quot;Du hast schön gesungen, aber warum ist da ein falscher Ton in deinem Lied?&quot;. Sie antwortete: &quot;Da ist kein falscher Ton. Ich glaube, du hörst schlecht. Außerdem ist das mein Lied. Ich habe es mir ausgedacht und das muss so sein&quot;. &quot;Na gut&quot;, sagte der Ritter, &quot;Ich wollte dich nicht beleidigen. Möchtest du mich auf  mein Schloss begleiten und mein Gast sein? Dort kannst du deine Künste zeigen&quot;. &quot;Das geht nicht&quot; antwortete die Nixe, &quot;Ich bin für das Meer geschaffen und kann nicht an Land leben. Aber du könntest doch mit mir kommen, dann zeige ich dir die Zauberwelt des Meeres&quot;. &quot;Damit ich jämmerlich ertrinke?&quot; erwiderte der Ritter, &quot;Nein, das ist keine gute Idee&quot;. Er verabschiedete sich und ritt weiter. Die Meerjungfrau aber glitt in die Fluten und verschwand in der Dämmerung. An manchen Abenden vermischt sich das Rauschen des &lt;a href=&quot;http://ansmeer.com/&quot;&gt;Meeres&lt;/a&gt; mit ihrem Gesang. Und wenn man genau hinhört, erkennt man ihr Lied an dem Misston.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Maerchen&quot;&gt;Maerchen&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-06-28T17:43:10Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/793903/">
    <title>Über das Schreiben</title>
    <link>http://bigiron.twoday.net/stories/793903/</link>
    <description>Das Schreiben von Lyrik oder Prosa beginnt nicht im Kopf, will sagen: mit dem Verstand. Bei mir jedenfalls ist das so. Wenn ich mir vornehmen würde: jetzt setzt du dich hin, nimmst Papier und Bleistift, überlegst eine Weile und schreibst ein Gedicht  dann funktioniert das nicht. Dabei kommt nichts Brauchbares zustande und es ist frustrierend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie läuft es dann? Das ist nicht einfach zu beschreiben. Ich versuche es trotzdem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag schwirren mir irgendwelche Gedanken durch den Kopf - wie ein Mückenschwarm in einem Gehäuse. Manchmal sind es mehr und manchmal weniger. Letzteres beispielsweise, wenn ich mich auf eine bestimmte Sache konzentriere oder mit etwas beschäftigt bin. Im günstigen Fall verdichten sich die Gedanken und es kommen Erinnerungen oder Gefühle dazu. Dann schließe ich kurz die Augen, entspanne mich und lasse das alles in mir fließen. Es ist eine Art von kurzem Halbwach- oder Trancezustand, vielleicht könnte man es auch Wachtraum nennen. Plötzlich ist es soweit. Die Gedanken formieren sich, werden zu Wörtern und Sätzen, erst bruchstückhaft dann klarer. Es bricht förmlich aus mir heraus. Ich konzentriere mich wieder und schreibe schnell alles auf, um das wertvolle Gut festzuhalten und in eine ästhetisch ansprechende Form zu bringen. Dabei hilft mir natürlich wieder mein Verstand, den ich vorher unterdrückt hatte. Insgesamt kann ich darüber sagen: nicht ich schreibe, sondern es schreibt mich, wenn ich mich darauf einlasse.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Gedanken&quot;&gt;Gedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 BigIron</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-25T22:03:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://bigiron.twoday.net/stories/777965/">
    <title>Blume</title>
    <link>http://bigiron.twoday.net/stories/777965/</link>
    <description>Du bist schön, Blume&lt;br /&gt;
und du weißt es.&lt;br /&gt;
Jung und stolz, Blume&lt;br /&gt;
und jeder sieht es.&lt;br /&gt;
Blüh und strahle, Blume&lt;br /&gt;
und genieße diese Zeit.&lt;br /&gt;
Wirst vergehn, Blume&lt;br /&gt;
und andere stehn bereit.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://bigiron.twoday.net/topics/Gedichte&quot;&gt;Gedichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2005-06-20T07:29:33Z</dc:date>
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    <title>Mein Weg zur Arbeit</title>
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    <description>Vor ein paar Wochen habe ich mir ein neues Fahrrad gekauft. Seitdem fahre ich damit öfters die zehn Kilometer zur Arbeit. Anstatt mit dem Auto durch die Stadt, kann ich mit dem Rad eine viel schönere Route nehmen, die nur über Feld- und Waldwege führt. Die Sonne scheint, ich bin mitten in der Natur und genieße die gemütliche Fahrt. Mein Weg kreuzt über eine Brücke die Autobahn. Unten ist meistens Stau und ich freue mich, dass ich diesmal nicht drin bin. Im Wald begegnet mir manchmal ein Reh oder ein Jogger. Langsam komme ich meinem Ziel näher und die Gedanken richten sich auf die Arbeit. Nachher werde ich wieder konzentriert am Schreibtisch oder in einer Konferenz sitzen, mit Kollegen reden und zum Mittagessen gehen. Alles wie gewohnt. Abends dann zurück mit dem Fahrrad. Ich freue mich schon darauf.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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    <dc:date>2005-06-15T21:07:17Z</dc:date>
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    <title>Außer dir</title>
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    <description>Du fürchtest nichts - außer Krankheit und Tod.&lt;br /&gt;
Du liebst niemand - außer dich selbst.&lt;br /&gt;
Du sagst immer nein - außer zu dir.&lt;br /&gt;
Du vergisst nie - außer zu leben.</description>
    <dc:creator>BigIron</dc:creator>
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